Das Kind steht bei uns im Mittelpunkt

QMSK®

Der Ev. luth. Kirchenkreis Melle – Georgsmarienhütte legt Wert auf verlässliche Qualitätsstandards in seinen Kindertageseinrichtungen.

Mit der Einführung eines wirksamen Qualitäts – Management - Systems – Kindertageseinrichtungen® werden Standards, Konzeption, Planung und Durchführung kontinuierlich

überprüft und weiterentwickelt. 

Es wurde für evangelische Kitas in Niedersachsen entwickelt, von der Landeskirche Hannover eingeführt und dient als Managementwerkzeug für die Praxis.

Für eine verlässliche und wirksame Zusammenarbeit in den Einrichtungen auf den unterschiedlichsten Ebenen und mit den Trägervertretern werden Planungen, Strukturabläufe und Zuständigkeiten in pädagogischen und betriebswirtschaftlichen Bereichen rund um die Kindertagesstätten verbindlich vereinbart, weiterentwickelt und auf ihre Wirksamkeit und Qualität evaluiert.

In diesem ständigen Prozess verständigen sich die Beteiligten auf gemeinsame Ziele, Qualitätsanforderungen, Haltungen und Werte.

 

Themenschwerpunkte im QMSK® Handbuch:

Führung und Strategie –  Kooperation und Vernetzung – Öffentlichkeitsarbeit - Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten – Personal – Sicherheit – Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag – Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern – Management der Ressourcen -

Tiergestützte & naturnahe Bildung

in den Ev. luth. Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Melle – Georgsmarienhütte

„Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit“ Platon

Naturnahe Bildung gründet in der Liebe zur Natur. Die Kinder begreifen die Welt als Schöpfung Gottes und lernen diese zu schützen und zu bewahren.

Als Träger ev. Kindertageseinrichtungen möchten wir diese Haltung stärken, durch pädagogische Konzepte unterstützen und somit die unterschiedlichen Profile der Einrichtungen stärken.

Tiere in der Kita sind eine Bereicherung. Sie regen die menschlichen Sinne an, wecken Gefühle und Empfindungen und begünstigen die Entwicklung von Achtsamkeit, Respekt, Sensibilität, Rücksichtnahme und Verantwortung.

Durch die Einbindung von Tieren in den pädagogischen Alltag wird die Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit der Kinder wirkungsvoll unterstützt. Für eine tiergestützte Begleitung und Intervention eignen sich Hunde besonders gut. Sie lassen sich von Natur aus gern auf Begegnungen und intensiven Kontakt mit Menschen ein.

Tiere haben großen Einfluss auf viele Bereiche des kindlichen Lernens – emotionale Intelligenz - sprachliche Intelligenz - kognitive Intelligenz - Wahrnehmung - Gesundheit

Ein Hund kann „Türöffner“ sein, um Kinder zu motivieren, zu beteiligen, aktiv zu sein. Durch den Umgang mit dem Tier werden Kinder zum Sprechen animiert und in ihrer Sprachfreude motiviert und unterstützt – dabei sind unbedingt die Grenzen des Hundes zu beachten!

Der Umgang mit einem Tier ist ein leibsinnliches Erlebnis für das Kind. Es kann das Tier fühlen, hören, spüren, riechen – dadurch wird seine Wahrnehmungsfähigkeit sensibilisiert und verbessert.

Um die praktische Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen zu professionalisieren ist unser Ziel, dass Mitarbeitende und ihr Hund nach einem Eignungstest gemeinsam ausgebildet werden.

Wir legen verantwortungsvolle Qualitätsstandards fest, um den Schutz von Mensch und Tier im Rahmen der tiergestützten Arbeit zu gewährleisten.

Kirchenkreis Melle – Georgsmarienhütte kooperiert mit

HOF STEFFEN – BIELEFELDs

„BESUCH AUF VIER PFOTEN“

Zertifizierung - Qualität und Sicherheit

  

Aktuell sind 3 Mitarbeiterinnen mit ihren Hunden zertifiziert – und 2 Mitarbeiterinnen in der Ausbildung.

Am Anfang war eine Idee

Zum Reformationsjubiläum 2017 wurde dieser Schrank angefertigt – in 24 Schubladen reisten in diesem Jahr 24 religionspädagogische Impulse in den Schubladen von einer evangelischen Kita zur anderen im Kirchenkreis Melle – Georgsmarienhütte.

Impulse für Lieder, Gebete, Geschichten, Gottesdienstentwürfe, Aktionen zu den unterschiedlichen Bildungsbereichen – Literaturempfehlungen wurden in den einzelnen Regionen gerne und lebendig genutzt.

Inzwischen steht in jeder der 17 Einrichtungen ein eigener Schrank – eine Arbeitsgruppe „religiöse Bildung“ ist entstanden und in jedem Jahr werden – passend zur aktuellen Jahreslosung – 24 Impulse für die religionspädagogische Arbeit vorbereitet.

Für jede Kita wird jetzt ein Koffer gepackt, mit den Ideen und Materialien zur kindgerechten Erarbeitung der Jahreslosung.

So hat der Schrank im gesamten Kita Jahr seinen Platz und die Inhalte werden individuell und situationsorientiert von den Mitarbeiter*innen für ihre pädagogische Arbeit ein- und umgesetzt.

 

Evangelischer Kindergarten heißt Bildungsarbeit.

Bildungsarbeit für Kopf, Herz, Sinne und Verstand.

Das heißt: Wir lehren Kinder nicht Inhalte, sondern wir berühren, wir fragen und spüren mit ihnen zusammen und begeben uns mit ihnen auf eine Entdeckungsreise. Dazu braucht es wache Sinne und offene Herzen.

Dazu gehört auch das Theologisieren mit Kindern.

Das wir als ev. Kirche Kitas haben, das hat etwas mit dem Staunen zu tun und damit, dass wir auch als Erwachsene die Welt manchmal mit Kindergaugen sehen können und wollen.

Wir brauchen dieses Staunen, denn zum christlichen Glauben gehört ganz wesensmäßig das Fragen und Staunen dazu.

Keine Angst vor dem Theologisieren mit Kindern – wir müssen nicht alles wissen, wir müssen uns nur auf das Fragen einlassen!

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